Zugewandert
und geblieben

Integration durch Bewegung

Sport für ältere Menschen aus aller Welt

Im Rahmen des Projekts „Zugewandert und geblieben“ wurden Menschen mit Migrationsgeschichte gezielt angesprochen, um körperliche Aktivität, Teilhabe und Vereinsmitgliedschaft zu fördern. Ziel war es, Wege in den organisierten Sport zu öffnen und Barrieren abzubauen. Der TVG 1893 in Essen war Teil dieses Ansatzes und brachte sich mit sportlichen Angeboten und gezielter Ansprache ein. Der Fokus lag auf sozialer Teilhabe, Bewegung und Gemeinschaft.

Zielgruppen und Zugangswege

Ältere, Zugewanderte, bewegungsfern

Gerade ältere Zugewanderte zeigten bislang eine geringere Teilnahme an Sportvereinen. Im Projekt wurden deshalb passende Zugangswege entwickelt – etwa offene Kurse, niedrigschwellige Bewegungsangebote und Kooperationen mit Einrichtungen vor Ort. In Essen brachte sich der TVG 1893 mit seinem Vereinsnetz ein, um die Teilhabe dieser Zielgruppe zu erleichtern. Das soziale Engagement zahlte sich aus: Vereinsstrukturen konnten so Menschen erreichen, die bisher wenig Kontakt zu organisierten Sportangeboten hatten.

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Sportliches Angebot

als Gemeinschaftsraum

Der TVG 1893 nutzte das Projekt „Zugewandert und geblieben“, um in Essen Bewegungsangebote zu öffnen und mit interkultureller Sensibilität zu gestalten. Dabei ging es nicht nur um körperliche Aktivität, sondern auch um Begegnung, Austausch und soziales Miteinander. Als Verein unterstützten wir die Initiative durch Ressourcen, Öffentlichkeitsarbeit und Kooperation mit Partner*innen. So wurde Vereinsarbeit zur Plattform für soziales Engagement – nachhaltig, inklusiv und gemeinschaftlich.

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Impulse
für die Zukunft

Die Beteiligung am Projekt „Zugewandert und geblieben“ zeigt eindrucksvoll, wie Sportvereine wie der TVG 1893 in Essen durch gezielte Maßnahmen soziale Teilhabe fördern können. Durch niedrigschwellige Angebote, persönliche Begleitung und integrative Bewegungsformate entstehen wertvolle Begegnungsräume, in denen Menschen unterschiedliche kulturelle Hintergründe zusammenbringen und gemeinsam aktiv werden können. So wird der Sport zu einem Ort des Lernens, des Austauschs und des gegenseitigen Verständnisses – unabhängig von Herkunft oder sozialem Status.

Darüber hinaus eröffneten sich im Rahmen des Projekts zusätzliche Möglichkeiten für Spenden und Fördermittel, die dazu beitragen, bestehende Angebote langfristig abzusichern und neue Formate weiterzuentwickeln. Auf diese Weise wächst nicht nur die organisatorische Stabilität des Vereins, sondern auch seine Fähigkeit, nachhaltige Integrationsarbeit im Stadtteil zu leisten und kontinuierlich auszubauen.